1590 km für das “Final safety assessment”

So, nach insgesamt 1590 km mit dem Auto bin ich wieder seit Mittwoch Abend Zuhause am Gradasee. In Würzburg wurde am Dienstag ein Ruhe-EKG gemacht und danach Blutabnahme und Gespräch mit Untersuchung bei der Studienärztin.

Das Restaging am 2. Mai hat weiterhin eine sehr gute partielle Remission gezeigt. Die zahlreichen Osteolysen in der gesamten Wirbelsäule und Becken sind konstant und nicht merklich progredient.
Gesamt IgG und M-Gradient sind sogar noch ein wenig runter gegangen. Der teilweise eingebrochenene LWK5 ist nach Aussage der Radiologen scheinbar noch ein wenig mehr eingebrochen.
Im Knochenmark sind noch Myelomzellen nachweisbar mit einem Anteil von ca. 2 % aller Zellen im Knochenmark. Die Gesamtanzahl der Plasmazellen im KM ist mit max. 10% angegeben ? Das verstehe ich noch nicht ganz und muss nochmal nachfragen!?
Bei der Durchflusszytometrie des Knochenmarkmaterials wurden Zellen mit dem Immunophänotyp CD117+, CD28+ und CD19+ ermittelt.
Über die Expression von CD28+ bin ich stutzig geworden. Das war bei den Tests vor den autologen SZTs noch nicht vorhanden. Das könnte auf eine Mutation durch die HD Chemos hindeuten, was ein durchaus möglicher Vorgang wäre.

Bei den Blutwerten vom 22. Mai (Dienstag) ist der IgG nochmal ein wenig besser geworden. Von den Serumwerten sieht es sehr gut aus und ist im Moment stabil.
In den nächsten Tagen werde ich die Tabellen und Kurven (Laborwerte und Diagramme) auf den aktuellen Stand bringen.
Den nächsten “Nachsorge-Kontrolltermin” habe ich jetzt doch schon in drei Monaten am 21. August erhalten. Und dann alle drei Monate.